Realistische Bedingungen

27.09.2017 08:30 von Florian Stein

Lich. Die Freiwillige Feuerwehr Lich führte kürzlich eine Übung zur Brandbekämpfung und Evakuierung der Asklepios-Klinik durch. »Während Bauarbeiten in der Asklepios-Klinik Lich kam es zu einer Verpuffung mit anschließendem Brand. Drei Bauarbeiter werden noch vermisst.« So lautete die Meldung für die Feuerwehrleute.

 

Glücklicherweise war es nur eine Übung, die vom Zugführer Holger Merle und dem Brandschutzbeauftragten der Klinik, Michael Pieck, ausgearbeitet worden war. Ziel war es, unter möglichst realistischen Bedingungen die Brandbekämpfung und die Evakuierung im Klinikbereich zu testen.

 

Dazu rückten nach der Alarmierung 30 Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen mit vier Löschfahrzeugen und einer Drehleiter an. Nach ersten Erkundungen wurde die Einsatzstelle über die Steigleitungen mit Wasser versorgt und die Brandbekämpfung und Menschenrettung konnte schnell durchgeführt werden. Dazu kam auch die Drehleiter zum Einsatz. Zum Abschluss der einstündigen Übung wurde der betroffene Bereich noch mit Lüftern vom Rauch befreit.

 

»Im Rahmen des internen Sicherheitskonzepts für Patienten und Mitarbeiter stellt die Klinik immer wieder sehr gerne ihre Gebäude für Übungen der Feuerwehr zur Verfügung«, sagte Uwe List, Geschäftsführer der Asklepios-Klinik. »Wir sind sehr froh über die Erkenntnisse, die wir bei solchen Übungen gewinnen und vertiefen gerne die ohnehin schon enge Zusammenarbeit mit der Licher Feuerwehr«, ergänzte Michael Pieck, der als Technischer Leiter für den Brandschutz in der Klinik verantwortlich ist.

 

Bild- und Textquelle: Onlineausgabe der Gießener Allgemeinen vom 26.09.2017

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