Neue Fahrzeuge für die Feuerwehren Lich und Fernwald

15.12.2018 14:18 von Andreas Kunz

Übergabe der beiden Löschfahrzeuge in Steinbach.

Bereits seit Mitte 2017 liefen Gespräche darüber, dass die Gemeinde Fernwald und die Stadt Lich die beiden neuen Staffellöschfahrzeuge gemeinsam anschaffen wollten. »Durch die gemeinsame Bestellung konnten Kosten eingespart werden – so soll interkommunale Zusammenarbeit laufen«, sagte Fernwalds Bürgermeister Stefan Bechthold während der Schlüsselübergabe.

Steinbach/Lich (cho). Mit dem neuen Fahrzeug sei die Feuerwehr Fernwald sehr gut aufgestellt: »Insbesondere die Unfälle auf den Bundesstraßen und auf der A5 stellen uns vor besondere Herausforderungen.« Auch Lichs Bürgermeister Bernd Klein lobte die gute Zusammenarbeit und betonte, wie wichtig eine gut ausgerüstete Feuerwehr ist: »Wenn wir keine schlagkräftigen Feuerwehrmänner und -frauen hätten, hätten wir große Probleme.« Zur Übergabe der beiden Fahrzeuge kamen neben den beiden Bürgermeistern auch Vertreter der Einsatzabteilungen, Fernwalds Gemeindebrandinspektor Jens Richmann, Lichs Stadtbrandinspektor Marco Römer und Kreisbrandinspektor Mario Binsch ins Feuerwehrgerätehaus nach Steinbach.

Das neue Staffellöschfahrzeug für Fernwald hat rund 320.000 Euro gekostet, die Ausführung für Lich rund 340.000 Euro. Beide Fahrzeuge sind größtenteils identisch – jedoch besitzt das Licher Löschfahrzeug anstatt eines 3000 Liter Wassertanks lediglich 2500 Liter, dafür verfügt es zusätzlich über eine CAFS-Druckluftschaumanlage. Die Fernwalder Feuerwehr will mit der Anschaffung auch für die Unwetter- und Waldbrandbekämpfung besser aufgestellt sein.

Die Staffellöschfahrzeuge sind mit aller nötigen Ausrüstung ausgestattet, um bei einem Brandeinsatz den Erstangriff durchzuführen oder im kleinen bis mittleren Rahmen technische Hilfe zu leisten. Dafür verfügen sie unter anderem über Schläuche für einen Schnellangriff, Atemschutzgeräte, Hitzeschutzanzüge, einen Lichtmast, verschiedene Feuerlöscher, Pumpen und weiteres Rettungsgerät.

Bild- und Textquelle: Online-Ausgabe des Licher Wochenblatts vom 12. Dezember 2018



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